Diabetesberatung

Diabetes ist eine Stoffwechselerkrankung. Die in unserer Nahrung enthaltenen Kohlehydrate z.B. Zucker gelangen als Glukose in das Blut.

Das Hormon Insulin befördert den Energielieferanten Glukose in unsere Körperzellen. Wenn die Bauchspeicheldrüse kein Insulin mehr bereitstellt, wird dieser lebenswichtige Prozess gestört. Das ist bei Diabetes Typ-1 der Fall.
Bei Typ-2-Diabetes lassen die Körperzellen das Insulin nicht mehr vollständig wirksam werden. Die Glukose gelangt nicht in vollem Umfang in die Zellen und bleibt im Blut; der Blutzucker steigt! Die Zahl der Typ-2-Diabetiker nimmt seit Jahren dramatisch zu. Hauptverantwortlich dafür sind:

  • Überernährung
  • Bewegungsmangel und
  • erbliche Veranlagung.

Um diabetische Spätfolgen wie z.B. an den Füßen, Augen oder Nerven rechtzeitig zu erkennen, ist die regelmäßige Blutzuckerkontrolle sehr wichtig. Diesen Service bieten wir Ihnen zu jeder Zeit in der Apotheke.
Körperliche Aktivitäten erhöhen den Energieverbrauch und tragen so zur Gewichtsreduktion bei. Geeignete Sportarten für Diabetiker sind Radfahren, Wandern, Schwimmen und Nordic Walking.

In der heutigen Zeit muss ein Diabetiker nicht mehr auf Genuss verzichten. Dennoch sollten bestimmte Ernährungsempfehlungen ernst genommen werden. Dazu gehören ein sparsamer Umgang mit:

  • Haushaltszucker
  • Eiweiß und
  • Fett.

Überhöhte Zuckerwerte machen sich nicht direkt durch körperliche Beschwerden oder Schmerzen bemerkbar. Aber im Laufe der Zeit führen sie zu gefährlichen Folgeerkrankungen. Als erstes wäre die Schädigung der Blutgefäße zu nennen. Bei erhöhten Zuckerwerten können sich die Gefäße verengen. In engen Gefäßen fliessen Flüssigkeiten schneller. Dabei werden die Innenwände angegriffen und bieten in der Folge Halt für Ablagerungen. Die Gefäße verkalken.

Wenn die feinen Blutgefäße, die unsere Nerven versorgen, betroffen sind, ist unsere Wahrnehmung gestört. Die betroffenen Personen nehmen keine Temperaturen wahr und spüren auch keine Verletzungen. Bei Diabetes sind die Nerven der Füße häufig als erstes betroffen. Werden Verletzungen nicht wahrgenommen kann es zu Infektionen und Geschwüren kommen. Es kann bis zum absterben von Gewebe kommen. Die Amputation eines Fußes, verursacht durch Diabetes, ist das äußerste Mittel.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Nervenschäden sind die häufigsten Erkrankungen, die in Folge eines Diabetes auftreten. Diabetiker sind auch besonders anfällig für Nierenerkrankungen. Deutlich wird das durch den hohen Anteil der Diabetiker die zur Dialyse müssen.

Aber auch Folgeschäden an den Augen sind fast unausweichlich. Die Blutgefäße der Netzhaut werden porös. Blut dringt in den Glaskörper ein. Ein Nachlassen der Sehschärfe ist die Folge. Netzhautschädigungen können, rechtzeitig erkannt, aufgehalten werden, eine Wiederherstellung ist nicht möglich.

An dieser Stelle kann nur eine unvollständige Auflistung der Folgen von Diabetes angezeigt werden. Viele interessante Broschüren mit wertvollen Tipps erhalten Sie bei uns in der Apotheke.

 

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